Die diesjährige Projektwoche der 12. Klassen der Fachoberschule stand unter der großen Überschrift "Gesundheit". Dazu führten unsere Schülerinnen und Schüler fünf verschiedene Projekte durch. Unsere Schülerinnen und Schüler erstellten dazu einen kurzen Beitrag:

Projekt: Gesund durch Sport

Unser Thema in der Projektwoche, Gesund durch Sport, wurde durch Frau Emmerling und einen externen Personal Coach, Mike Lueck, organisiert und begleitet. Unsere Gruppe hatte dadurch den Vorteil, in separaten Räumen von Herrn Lueck, durch Praxisarbeit an Geräten sowie viel theoretisches Fachwissen durch Herrn Lueck selbst den Vortrag auszuarbeiten. Des Weiteren konnten sämtliche Fragen sofort vom Personal Coach beantwortet werden und mussten nicht mühselig nachgeschlagen werden. Wir teilten unsere Arbeit in Arbeitsgruppen auf und trugen schlussendlich alle Arbeitsergebnisse zusammen, um ein rundes Konzept zu entwickeln. Unser Ziel war es, den Mitschülern zu zeigen, wie einfach es sein kann, nur durch sein eigenes Körpergewicht gesund und fit den Alltag zu bestreiten. Der Vortrag an sich wurde mehrmals komplett durchgesprochen mithilfe von Mike Lueck, der an jeder Stelle Verbesserungsvorschläge gab, um den Vortrag so spannend wie möglich zu gestalten. Das Arbeiten in der Gruppe war durch den praxisnahen Umgang mit dem Thema sehr angenehm und wir konnten auch für unser späteres Leben einiges mitnehmen.

Projekt: Gesunde Ernährung

Im Rahmen unserer Projektwoche mit dem Thema ,,Gesundheit’’ vom 13.12.2018 bis zum 20.12.2018 war es unsere Aufgabe einen Wochenspeiseplan mit gesunden Gerichten für unsere Kantine zu erstellen. Hierfür wurde uns Doreen Vetter, eine Kräuterfachfrau vom Kloster Altzella/Nossen zur Seite gestellt, welche das Projekt begleitete. Um solch einen Wochenplan für eine gesunde und ausgewogene Ernährung erstellen zu können, probierten wir selbstzubereitete Gerichte aus. Wie zum Beispiel herzhafte Waffeln und Smoothies.

Zunächst haben wir im theoretischen Teil besprochen, welche Lebensmittel und Getränke zu einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung gehören. Infolgedessen erstellten wir den Speiseplan für fünf Tage und verteilten Aufgaben innerhalb unserer Gruppe, um die Grundlagen der Ernährungspyramide näher erläutern zu können. Anschließend kalkulierten wir den Angebotspreis unserer Gerichte, nachdem wir anhand von Marktforschungen herausgefunden hatten, mit welchen Kosten wir rechnen mussten. Auf Grundlage dessen war es uns möglich, Marketingmaßnahmen in Form eines Flyers zu entwerfen.

Die Projektwoche hat uns bewiesen, dass es möglich ist, sich günstig, vollwertig und ausgewogen zu ernähren. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Frau Koreen Vetter sowie Frau Emmerling für die Tolle Zusammenarbeit und für eine lehrreiche Woche.

Projekt: Organspende: Widerspruchslösung - ein Eingriff in das Recht auf Selbstbestimmung?

Um den Übergang von der Entscheidungslösung zur Widerspruchslösung zu erfassen, haben wir uns vielfältig mit der Menschenwürde und -rechten sowie dem Transplantationsgesetz beschäftigt.

Ist die Widerspruchslösung wirklich kein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht?“

Schnell wurde uns klar das man diese Frage unmöglich für jeden beantworten kann, denn die Antwort ist abhängig von der Einstellung und den ethischen Werten eines jeden einzelnen.

Jede Person hat ihre eigene Wertevorstellung und so sollte jeder nach seinem eigenen Gewissen entscheiden. Im Endeffekt konnten wir uns so gegenseitig unsere Meinungen mitteilen und unsere Ansichten austauschen und aus der Sicht der anderer wahrnehmen. Ein sehr spannendes Thema was uns alle zum Nachdenken gebracht hat.

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Projekt: Selbstbehauptungs-Selbstschutz-Gruppenklima-Sozialkompetenz-Projekt

Vom 13.12. bis 18.12. 2018 wurde unsere Gruppe durch die freundliche Kooperation des Gewaltpräventionszentrums (VAP e.V.), die professionelle pädagogische Verhaltenstrainings zur Gewaltprävention und Sozialkompetenzförderung in öffentlichen als auch in privaten Institutionen durchführen, in unser Projekt eingeführt. Unser hilfsbereiter Mentor zeigte uns, wie wir auch ohne gewaltsam-instinktive Lösungen an unser Ziel kommen können. Dies war eine der zahlreichen praktischen Übungen, die wir neben dem theoretischen Lernstoff behandelten:

  • Ursachenfindung der Gründe, warum Menschen zum Täter werden,
  • falsche Belohnungen bei Fehlverhalten,
  • zwischenmenschliche Kommunikation wie z.B. Körpersprache,
  • Differenzierung von richtigem und falschem Verhalten,
  • Grundlagen der verbalen und körperlichen Selbstverteidigung

waren Bestandteil der ersten zwei Tage. Des Weiteren wurden uns auch die rechtlichen Notwehrparagraphen erklärt, die für alle Teilnehmer eine neue Erfahrung waren. In diesen Tagen erlernten wir nicht nur das richtige Verhalten gegenüber solchen Situationen, sondern auch unser Selbst besser kennen.

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Projekt: Funktionsweise von Fitness-Trackern

In der Projektwoche hatten wir die spannende Aufgabe uns mit der Funktion von Fitness-Trackern zu beschäftigen. Fitness-Tracker sind tragbare elektronische Geräte zur Aufzeichnung von gesundheitsrelevanten Daten. Es wurde uns schnell klar, dass darunter Fitnessarmbänder, Smartwatches und die eigentlich klassischen Tracker, sogenannte Laufuhren fallen. Die verbaute Technik entscheidet was alles gemessen werden kann. Über Sensoren, die Daten sammeln, welche ausgewertet und anschließend digital darstellt werden, lassen sich Standort (GPS+Bewegungssensor), Herzfrequenz, Blutdruck, Distanz, Kalorienverbrauch und die gelaufene Strecke darstellen. Eine hochmoderne Laufuhr kann sogar zwischen den Sportarten unterscheiden. Die jeweilige Auswertung der Daten erfolgt über Algorithmen. Je besser die Software des Unternehmens die gesammelten Daten interpretieren kann, desto genauer wird das Ergebnis auf dem Endgerät. Eine Darstellung erfolgt dann in Applikationen am PC oder Smartphone und auf dem Gerät selbst. Apple beispielsweise nutzt dafür Apple Health, der Hersteller von Laufuhren Garmin, Garmin Connect.

 

 

 

Dem regnerischen Wetter in Deutschland entfliehend und der Sonne begegnend, fuhren 30 Schülerinnen und Schüler unserer Schule in der zweiten Herbstferienwoche unter Begleitung von Herrn Ludwig und Herrn Noffke nach London. Die Stadt lud zum Besichtigen, Feiern und Genießen ein, die Busfahrt zum Kennenlernen und Musikhören, das Hotel zum Staunen, das Essen zum Verwundern, Camden Town zum Shoppen, die Wembleystadionführung zum Mitgrölen, die Ubahn zum Eilen, die Pubs zum Verweilen und der Busfahrer lud uns pünktlich am ausgemachten Treffpunkt zum Heimfahren ein. Obwohl sich die meisten Schüler nicht kannten, ist doch eine dufte Truppe daraus geworden, die fröhlich und motiviert auch die schwierigsten Wanderungen und frechsten Provokationen unbeschadet überstanden hat. London ist nur einmal im Jahr …

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Einmal um die Welt, deutsche Auswanderer auf ihrem Weg begleiten, knöcheltief im Watt waten und das geschäftige Treiben im Hafen beobachten – innerhalb von zwei bis drei Tagen?! – „Unmöglich!“ – ist die allgemeine Reaktion auf diesen Traum.

Aber unsere Partnerklasse aus Bremerhaven hat für uns all das organisiert.

Vom 14. bis 16. Mai 2018 lernten wir die schöne Hafenstadt mit ihrem maritimen Flair kennen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir nach fast 6 Stunden Bahnfahrt Bremerhaven und wurden liebevoll von der Bremerhavener Touristikklasse des 3. Lehrjahres in Empfang genommen und zu unserem Quartier begleitet.

Nach einer kurzen Erholungspause stiegen wir in den – extra für uns (!)- gemieteten Bus mit eigenem Reiseleiter (übrigens ein Bayer, der seit über 20 Jahren an der Küste lebt und auf sehr nette Art viel zu berichten hatte…) und genossen das Privileg einer exklusiven Erkundungsfahrt durch die Häfen.

Am Dienstag besuchten wir gleich morgens das Klimahaus. Wir haben die Schweiz, Samoa, Niger und die Inseln Sardinien und die Hallig Langeneß gemeinsam?
Sie befinden sich auf dem Längengrad 8° Ost 34‘!
Auf interaktivem Weg erkundeten wir die Länder/ Orte entlang dieser Linie und lernten dort lebende Menschen mit ihren Geschichten, Hoffnungen und Ängsten kennen. Wir liefen durch die Schweizer Gletscherspalten, spielten mit Wind und Regen auf Sardinien, erkundeten eine arktische Forschungsstation und beobachteten die bunte Unterwasserwelt vor Samoa.
Das Klimahaus spielt mit Sehnsüchten und entlässt den Besucher mit (neu) entflammter Reiselust und der Liebe zur Heimat im Herzen.

Am Nachmittag fuhren uns die Bremerhavener nach Dorum an die Nordseeküste, da wir uns eine Wattwanderung gewünscht hatten. Barfuß, unter fachkundiger Leitung, spazierten wir über den Wattboden, immer die Augen offenhaltend nach Ringel- und Wattwürmern, Muscheln, Krabben und Garnelen.

Der letzte Tag unserer Reise brach an und wir besuchten das vorerst letzte Highlight auf unserer Liste: das Deutsche Auswandererhaus.
Mit einem Boarding-Pass in der Hand wandelten wir auf den Spuren deutscher Auswanderer, hörten ihre Geschichten und verfolgten ihre Wege in die Neue Welt.

Nach einem gemeinsamen zünftigen „Fischbrötchen-Essen“ verabschiedeten wir uns von unseren Reisebegleitern… Ein herzliches Dankeschön nochmal an alle, die uns so toll betreut haben, auch an die Lehrkräfte! Die Azubis hatten ihre Prüfungen schon hinter sich und haben sich trotzdem motivieren können, uns zu betreuen. Wir sagen DANKE!
Vielleicht sehen wir uns wieder, wenn wir der bezaubernden Hafenstadt Bremerhaven erneut einen Besuch abstatten.

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Vom 26.03. bis 28.03. besuchten die Klassen der einjährigen Fachoberschule im Rahmen ihrer Abschlussfahrt die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Tschechien. Am ersten Abend stand für viele der Besuch des Nationaltheaters auf dem Programm, wo das Stück „Pride and Predjudice“ von Jane Austen mit englischen Untertiteln aufgeführt wurde. Der Dienstag stand ebenfalls ganz im Zeichen der Kultur. Eine Stadtführung durch die Prager Altstadt und das Judenviertel konnte uns die umfangreiche Stadtgeschichte ein Stück näher bringen. Nachmittags konnte wieder jeder selbst entscheiden ob er sich einem Rundgang über die Prager Burg anschließt oder eigene Touren macht. Aber auch das Prager Nachtleben kam nicht zu kurz und wurde zum Beispiel durch einige Teilnehmer an diesem Abend beim Besuch von Europas größter Disco getestet. Am Mittwoch entschieden wir uns, den „Vyšehrad“ zu besichtigen. Dies ist die alte Prager Burg wo heutzutage noch Gebäude aus dem 10. Jahrhundert zu finden sind. Auch der alte Friedhof mit zahlreichen tschechischen Persönlichkeiten, wie Bedrich Smetana, war sehenswert. Wir möchten uns bei Frau Adler und Herrn Körsten, nicht nur für Ihre Begleitung der Fahrt sondern auch für die Unterstützung bei der Planung und der sprachlichen Hilfe vor Ort, bedanken.

Toni Brendel 12 L1

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Im weihnachtlichen Ambiente fertigte unser Kollegium leckere Schokoladenkunstwerke. Einige waren mit Sternen und Tannen besonders kreativ, andere konnten das Aufessen gar nicht erwarten.

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